La Palma – die VW-Insel

Einleitung

 

„VW-Insel? Ernesto, was hat denn La Palma mit Autos zu tun?“ wirst du wohl fragen. Nix, hihi. Aber die Worte, die ich am meisten mit meinem Aus-Flug auf dieses kanarische Eiland verbinde, sind: Vulkanismus, Weitsichten, Vegetation, Wetter. Und für euch Zweibeiner dürfte noch Wandern hinzukommen. Jetzt schau dir mal die Anfangsbuchstaben all dieser Insel-Wörter an. DAS hat La Palma mit VW zu tun. S, und jetzt erkläre ich dir, WARUM dies meine Insel-Wörter sind.

 

 

 

 

Also, an vulkanischen Erscheinungen habe ich ja schon Einiges gesehen (z.B. in Island und Indonesien). Sie alle haben mich fasziniert und Vulkanismus hat mein kleines Rabenherz einfach gepackt. Aber selbst bei diesem Thema gibt es immer wieder neue Aspekte zu entdecken, die ich so noch nicht gesehen habe. Diesmal war es der ganz neue Vulkan Tajogaite, der anno 2021 durch einen Ausbruch völlig neu entstanden ist.

 

 

 

 

La Palma ist wie alle kanarischen Inseln eher klein und ziemlich hoch. Der höchste Punkt ist 2400m hoch und liegt nur ca. 10km von der Küste entfernt, so wie der Vogel fliegt. Deshalb hat die Insel wahnsinnig steile Hänge und extraviele Weitsichten und zwar meistens auf die anderen Teile der Insel, das Meer, die Nachbarinseln Teneriffa, La Gomera und El Hierro sowie über Wolken. Jawohl, irgendwo auf La Palma gibt es immer ein paar Wolken und weil der Calderarand und die Cumbre Vieja so hoch sind, kann man oft auf die Wolken hinabsehen.

 

 

 

 

Überhaupt das Wetter: Schön sonnig ist es, Wolken habe ich immer nur lokal oder zeitlich begrenzt erlebt. Und somit gibt es immer wieder tolle Wolkenstimmungen, oft im Zusammenspiel mit der Sonne. Ordentlich warm ist es auch, tagsüber im Winter so um die 20°C. Aber so richtig brüllend heiß wurde mir selbst in meinem dicken Flokati kaum, weil immer ein kühlender Wind weht oder ich mich hoch oben an irgendeinem der steilen Hänge befand.

 

 

Du bist neugierig geworden auf La Palma? Dann kannst du hier weiterschmökern:


 

 

Und die Vegetation finde ich so besonders, weil sie so verschieden ist, je nach dem, auf welcher Höhe und Inselgegend du dich befindest: Pinienwald in der Mitte, kahle Hänge oberhalb der Baumgrenze, unterhalb vom Waldgürtel mediterrane Pflanzen, im Süden trockener und karger, im Norden viel üppiger. So üppig, dass es sogar den einen oder anderen dichten und urigen Lorbeerwald gibt.

 

 

 

 

Also, ich finde La Palma in ihrer Vielfältigkeit hummelstark und besonders die Gestaltungskraft der Vulkane hat mich schon wieder sehr beeindruckt.

 

 


Infos:

Auf La Palma war ich zum Jahreswechsel 2023/24.