Hach, ist das gemütlich hier! Da hocke ich nun im Herzen Fritzlars auf dem Rolandsbrunnen und fühle mich wohl. Gerade bin ich durch die umliegenden Gassen geflattert und habe die Fachwerkhäuser bewundert. Immer wieder schön sind die mit ihren krummen Balken, den braun-weißen Mustern und ihren Butzenfenstern. Eigentlich könnte ich weiterziehen, aber ich kann mich noch nicht losreißen vom Anblick der alten Häuser. Und so bleibe ich hocken und fühle mich noch ein bisschen wohl.
Schon öfter war ich Fachwerkstädten, besonders Einbeck und Hannoversch Münden haben einen bleibenden Eindruck hinterlassen. Aber alle haben sie eines gemeinsam: Jedes Mal fühlte ich mich einfach wohl in ihnen. Warum ist das so?
Ich schaue mich um, lasse das langgezogene Plätzchen auf mich wirken und stelle fest: Ich mag die gebogenen Balken mit den schief sitzenden Fenstern dazwischen, die kleinteiligen Fassaden und die angenehme braune Farbe. Alles in allem sind das alles etwas organische Formen und eben nicht so zackzack rechteckig-gerade.
Meistens sind auch noch die Gassen ziemlich eng, ja geradezu kuschelig. Ich jedenfalls finde das richtig gemütlich wie in einer heimeligen Stube.
Infos:
In Fritzlar war ich im Februar 2026.